Kommandanten
Die Kommandanten der
Freiwilligen Feuerwehr Egloffstein
2010
-
Christian Deinlein
2003 - 2010
1991 - 2003 Heinz Mirsberger
1989 - 1991 Erich Wirth
Gisbert
Härter
1977 - 1989 Erich Wirth
Georg
Distler
1966 - 1977 Karl Dörr
Erich
Wirth
1962 - 1966 Konrad Dietsch
Karl
Dörr
1956 - 1962 Hans Distler
Hans
Becher
1954 - 1956 Hans Gemählich
Hans
Becher
1937 - 1954 Paul Maier
ab 1952 Hans
Gemählich
1919 - 1937 Johann Georg Maier
Konrad
Windisch
1888 - 1919 Johann Hübschmann
Johann
Rößler
Heinrich Preis
Johann
Georg Windisch
Friedrich
Hofmann
Günter Polster für 20 Jahre als Kommandant geehrt
Kommandanten-Versammlung mit Ehrungen
ORTSPITZ - „Ich habe viele KBMs und KBIs kommen und gehen sehen“, meinte Robert Krauthöfer aus Rosenbach. Seit 25 Jahren führt er die dortige Freiwillige Feuerwehr als Kommandant. Jetzt wurde er zusammen mit drei weiteren Kollegen für seine Verdienste bei der jährlichen Kommandanten-Dienstversammlung des Landkreises durch seinen obersten Dienstherrn, Landrat Reinhardt Glauber, ausgezeichnet.
Krauthöfer unterschätzt den aufreibenden Ehrendienst nicht und möchte sich auch nicht verheizen lassen. „Man muss die Kräfte einteilen, sich nicht verrückt machen lassen“, ist ein Leitspruch von ihm. Im 16. Lebensjahr trat er der FFW bei, mit 30 nahm er das Ruder selbst in die Hand. Fragt man ihn nach den Höhepunkten, sind diese gar nicht spektakulär, aber deshalb nicht weniger wertvoll. „Ich freue mich zu sehen, mit welcher Begeisterung unsere Jugend dabei ist“ ist eine seiner Kernsätze.
Anerkennung tut gut
Auch die Geschlossenheit in der Gesellschaft, die so ein Verein im kleinen Ort schafft, ist ihm besonders wichtig. Natürlich tut auch ein wenig Anerkennung gut, die man bei dieser Arbeit erfahre. „Solange ich das Vertrauen meiner Rosenbacher habe, mache ich auch weiter“, sagt der positiv gestimmte und bescheidene Feuerwehrmann.
Wohl ein guter Vertreter für seine vielen Kollegen im Landkreis Forchheim. Der Vorsitzende der gastgebenden Jubelwehr FFW Ortspitz-Seidmar, die dieses Wochenende ihr 100-jähriges Bestehen feiert, Gerhard Reichold, begrüßte die Vertreter von mehr als 110 Hilfsorganisationen im Festzelt. Darunter befanden sich Feuerwehren, THW, Arbeiter-Samariter-Bund und DLRG.
Dies war auch ein Grund für Bürgermeister Otto Siebenhaar, das Feuerwehrwesen in der Gemeinde Leutenbach, zu der die Jubelwehr gehört, vorzustellen. Demnach warten nur noch die beiden kleinen Bergortschaften auf ein neues Löschfahrzeug. Das versprach der Gemeindechef für dieses Jahr.
Alle Bürgermeisterinnen da
Landrat Reinhardt Glauber freute sich zunächst, dass unter den Kommunalvertretern alle fünf Bürgermeisterinnen des Landkreises weilten. Er ging kurz auf das neue Atemschutzzentrum in Ebermannstadt ein, das mittlerweile auswärtige Experten besuchen, um sich zu informieren. Er sprach vom überregionalen Planungskonzept der Zuständigkeiten für die Wehren. Was wird gebraucht, wie muss sich der Landkreis beteiligen? – Fragen, die zu klären seien.
Befriedigt zeigte sich Glauber, dass in das leidige Thema Feuerwehrführerschein Bewegung gekommen seit. Ein Pkw-Führerschein Klasse B, zwei Jahre Fahrpraxis und eine Sondereinweisung werden wohl künftig reichen, um ein Löschfahrzeug bis 7,5 Tonnen führen zu dürfen.
Der Landrat wies auf den Kreisfeuerwehrtag 2012 in Bräuningshof hin. Für 2013 suche er noch eine ausrichtende Wehr. 2014 treffen sich die Feuerwehrleute dann in Heroldsbach.
Kreisbrandrat Reinhardt Polster gab einen Rechenschaftsbericht über die Aktivitäten im Feuerwehrwesen im Jahr 2010. 4908 Feuerwehrdienstleistende, davon 502 Freuen zählten die 126 Freiwilligen Feuerwehren und eine Werksfeuerwehr. 810 jugendliche Feuerwehranwärter sind in die FFW integriert. 1147 Einsätze wurden unter anderen von den Wehrengefahren, ein Riesenspektrum von Ausbildungsmaßnahmen absolviert.
Die Integrierte Leitstelle in Bamberg weise noch „Kinderkrankheiten“ auf, an denen man arbeite. Das leidige Thema Digitalfunk verzögere sich weiter. Eine Herausforderung werde in den nächsten Jahren die demographische Entwicklung darstellen.
Hohe Quote in Bayern
Interessant auch die Statistik: So kommen auf 1000 Bürger in Bayern 27 Feuerwehrdienstleistende, in Deutschland zehn und in Griechenland einer.
Polster dankte allen freiwilligen Helfern, besonders aber den mittlerweile drei stellvertretenden Kommandantinnen. „Wo Frauen dabei sind, motiviert dies auch“, so das Fazit des Kreisbrandrates.
Landrat Glauber zeichnete abschließend langjährige Kommandanten aus. So dienten Luitpold Kaiser, Stadelhofen, und Günter Polster, Egloffstein, 20 Jahre in dieser Funktion. Auf 25 Jahre brachten es Robert Nützel, Oberfellendorf, und Robert Krauthöfer aus Rosenbach.
Text und Bild Nordbayrische Nachrichten
Neuer Kreisbrandinspektor kommt aus unserer Wehr
Seit 1 Juli ist unser zweiter Kommandant Markus Wolf neuer Kreisbrandinspektor für den Feuerwehrbezirk III des Landkreises Forchheim.
Markus Wolf ist seit 1991 Mitglied unserer Feuerwehr, er hat inzwischen alle Stufen der Leistungsprüfung durchlaufen und ist seit sieben Jahren unetr Günter Polster unser zweiter Kommandant. Er hat bereits die Ausbildung zum Verbandsführer an der Staatlichen Feuerwehrschule absolviert und ist dadurch für die jetzige Aufgabe bestens Ausgebildet. Als zweitjüngster Dienstgrad im Landkreis Forchheim wurde Markus Wolf als Nachfolger von Rainer Disselberger (welcher sich aus persönlichen Gründen für eine Amtsniederlegung entschieden hat) von Kreisbrandrat Reinhard Polster benannt.
Ihm unterstehen jetzt die 40 Feuerwehren aus den Gemeinden Markt Neunkirchen am Brand, Gemeinde Hetzles, Gemeinde Dormitz, Gemeinde Kleinsendelbach, Markt Hilpoltstein, Markt Igensdorf, Stadt Gräfenberg, Gemeinde Weißennohe, Gemeinde Obertrubach und natürlich dem Markt Egloffstein.
Herzlichem Glückwunsch hierzu von deinen Egloffsteiner Kameraden.



