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Dankbarer Bürger spendet 1000 Euro
Scheckübergabe Der Egloffsteiner Klaus Fritsch war vom Einsatz der Egloffsteiner Feuerwehr in seinem Haus so angetan, dass er Geld und einen Defibrillator stiftete.
Egloffstein – In diesem Jahr hatte die Feuerwehr Egloffstein schon einen im positiven Sinn höchst erfolgreichen Einsatz zu verbuchen.
Am 19. Februar erreichte die Wehr um 11.41 Uhr ein Feueralarm. Fünf Minuten später war sie vor Ort und konnte einen Dachstuhl- und Kaminbrand mit minimalem Löschschaden eindämmen.
Klaus Fritsch war der Betroffene und er erzählte während der Jahreshauptversammlung noch einmal den Hergang. Demnach nahm er am späten Vormittag Rauch im Haus wahr: Er stieg hinauf in den Dachstuhl, der voller Rauch war. Sofort alarmierte er die Wehr, die wie gesagt, kurz darauf eintraf.
Mittlerweile brannte schon der Dachstuhl und unter Leitung des Kommandanten Polster konnte der Brand „rasch und umsichtig“, so Fritsch gelöscht werden. Nebenbei tröstete der Kommandant „in seiner ruhigen Art“ auch noch die Ehefrau des Geschädigten.
„Absolut professionell und umsichtig“ sei die Wehr vorgegangen, betonte Frischt beeindruckt und die Atemschutzträger gingen schonend mit der Hauseinrichtung um.
„Man war auf Schadensbegrenzung aus“ und deshalb revanchierte sich Fritsch mit einer 1000-Euro-Spende. Darüber hinaus schenkte er der Wehr seinen Defibrillator, der einen Wert von 2500 Euro darstellt, „weil er ihn bisher nicht benötigte“. Bei der Wehr sein der „Defi“ besser aufgehoben. Vereinsvorstand Wiesenhütter versprach erfreut, das Geld sinnvoll auszugeben und Schulungen am „Defi“ durchzuführen.
Löw
Pressebericht
Wehr ist gut aufgestellt
Schnelle Ausrückzeit und engagierte Mannschaft Wehr ist gut aufgestellt
EGLOFFSTEIN (rd) - Die Marktgemeinde befindet sich in der glücklichen Lage, dass der Chef des gemeindlichen Bauhofes, Günter Polster, auch der Kommandant der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr ist. Dadurch ergeben sich eine ganze Reihe von Synergieeffekten.
In erster Linie ist dadurch nicht nur eine besonders rasche Einsatzbereitschaft mit hervorragender Kenntnis aller örtlichen Gegebenheiten, sondern auch die Fachkompetenz gewährleistet. Die Ausrückzeiten können sich daher sehen lassen: Bei einem Einsatz vor wenigen Tagen wegen eines Wohnhausbrandes war die Mannschaft innerhalb von sechs Minuten am Einsatzort.
Zur aktiven Wehr zählen derzeit 60 Feuerwehrdienstleistende, durch Neuzugänge aus der Jugendfeuerwehr betrage das Durchschnittsalter derzeit 37,5 Jahre. Im Jahr 2008 wurden die Egloffsteiner Floriansjünger zu 26 Einsätzen gerufen, im Jahr zuvor waren es noch 42. Dabei waren die technischen Hilfeleistungen deutlich in der Überzahl, nur zwei Brandeinsätze waren zu verzeichnen. 148 aktive Feuerwehrleute haben 475 Einsatzstunden abgeleistet.
Die Egloffsteiner Wehr verfügt derzeit über ein 38 Jahre altes Fahrzeug, kann aber hoffen, so Bürgermeister Stefan Förtsch, dass bis Ende des Jahres ein neues Einsatzfahrzeug zum Preis von rund 260 000 Euro im Feuerwehrgerätehaus seinen
Platz finden wird.
Auch der Ausbildungsstand lässt kaum Wünsche offen: Es gibt genügend Maschinisten und Truppführer, 20 Atemschutzträger und 21 Mann die den Führerschein der Klasse BCE besitzen. Wie Kreisbrandrat Reinhard Polster bestätigte, gewährleiste die Wehr damit hohe Sicherheit für alle Bürger. Das erfreute auch den Bürgermeister.
Zum vierten Mal gewählt
Turnusgemäß standen die Wahlen zum Kommandanten an. Erwartungsgemäß wurde Günter Polster nach 18 Jahren nun zum vierten Mal für eine weitere Periode einstimmig wieder gewählt. Auch Markus Wolf als sein Stellvertreter wurde zum zweiten Mal im Amt bestätigt.
Raum nahm auch die Ehrung von aktiven Feuerwehrleuten ein. Für 25 Jahre freiwilligen und ehrenamtlichen Dienst wurden Alexander Arzt, Karl-Heinz Geck, Stephan Heck, Frank Izban, Jürgen Schimmer, Gerhard Strunz, Reinhold Windisch und Joachim Wirth wie auch Kommandant Günter Polster mit einer Urkunde ausgezeichnet. Für 40 Jahre Zugehörigkeit erhielt Georg Distler eine besondere Auszeichnung. Zehn Jahre davon war er der Stellvertreter des Kommandanten. Das zweitälteste Mitglied, Fritz Distler, ist seit 60 Jahren dabei.
Pressebericht Nordbayrische Nachrichten



